Die UN-Gestaltung der Hauptstrasse in Achern und wie's darauf ZU - geht - eine Aktion gegen den gesunden Menschenverstand. "Hauptsache Hauptstrasse" ist erst richtig, wenn die Stadt endlich ein schlüssiges Verkehrskonzept samt Parkleitsystem vorlegt, mit den Bürgern diskutiert und umsetzt.

Mit solch einseitigen und häßlichen Maßnahmen werden Kunden aus der Stadt getrieben.

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alle Fotos und Copyright: Dietmar Frensemeyer

Ein Radfahrer und seine "Folgen" Kurier - dienste blockieren den Verkehr
Ein Radfahrer kann nicht überholt werden Radfahrer auf den Gehwegen
Der Gemeinderat beschloß, für 4 Millionen die Innenstadt zu verschönern. Um den Verkehr von täglich ca. 15000 Fahrzeugen zu beruhigen,soll die Fahrbahn auf der gesamten Länge erheblich verengt werden. Mit einem Provisorium für ca 15 000 DM wird nun auf einem kurzem Teilstück die Wirkung getestet. Als einzige Bürger dieser Stadt kann ich seit fünfzehn Jahren täglich während der Arbeit den Verkehr auf der Haupstrasse unbehelligt beobachten. Ich stelle jetzt fest:

> Die Autos fahren schneller durch das Hindernis, > Radfahrer flüchten auf die Gehwege > Lieferfahrzeuge blockieren den Verkehr > Rettungsfahrzeuge stehen oder jagen andere Verkehrsteilnehmer auf die Gehwege > Lastwagen und Busse tasten sich centimeterweise aneinander vorbei.Unbehelligt donnern Lastzüge, Tieflader, Langholzwagen durch die Stadt.Unfassbar für mich: Die Verantwortlichen sind vor Ort nicht zu sehen.

Ich habe eine Iddenskizze des Acherner Architekten Hans Jörg Ross, die ein reibungsloses Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ermöglicht und städtebauliche Akzente setzt.

Ein Radfahrer und seine "Folgen" Fußgänger nutzen den Raum NICHT.
Kurier - dienste blockieren den Verkehr
Radfahrer auf den Gehwegen
Ein Radfahrer kann nicht überholt werden
Notfall - Wagen - was dann?
Die Post blockiert den Verkehr Kein Platz mehr für Radfahrer
Radfahrer auf den Gehwegen vom "Monster" verjagt
Die Post blockiert den Verkehr Kein Platz mehr für Radfahrer, Blumenkübel verhindert Ausweichen
Notfall - Wagen - was dann?
"Haarscharfe" Begegnung im Schrittempo ein Lieferfahrzeug blockiert den Verkehr in der Oberstadt und der Allerheiligenstrasse selbst PKW kommen nicht mehr vorbei
Ein Lieferfahrzeug blockiert den Verkehr
selbst PKW's kommen nicht mehr vorbei
"Haarscharfe" Begegnung im Schrittempo Ein Lieferfahrzeug blockiert den Verkehr
ein Lieferfahrzeug blockiert den Verkehr in der Oberstadt und der Allerheiligenstrasse
Was diese häßliche "Baustelle" beweisen soll verstehe ich nicht. Ein Fußweg mit drei meter Breite IST breiter als einer mit zwei Metern. Daß Fahrzeuge auf 6 meter Fahrbahn vorbeifahren können, lese ich in einschlägigen Tabellen ebenso wie daß Fahrradfahrer dann keinen Platz mehr haben (9 meter)

Eine mit Linien und "Nägeln" markierte Fahrbahn hätte genügt und die Radfahrer "gewonnen".

Radfahrer unter Druck
ein Radfahrer "flüchtet" auf den Gehweg
"Blumen - Korso" - Bewässerungsfahrzeug blockiert den Verkehr
"Blumen - Korso" - Bewässerungs -fahrzeug blockiert den Verkehr
Radfahrer "unter Druck" ein Radfahrer "flüchtet" auf den Gehweg
Achern, Hauptstrasse, 28.07. 00 10:45 bis 10:50 -
Was wir brauchen für ein erfolgreiches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer:

Mindest - Breite der gesamte Verkehrsfläche mindestens 12 m (Engstelle bei Schöttgen)

davon Zone asphaltiert für KFZ 6,50m bis 6,00m (an der engsten Stelle)

davon Zone mit anderem Belag für Fußgänger/Radfahrer mindestens 3m pro Strassenseite

Trennung der Bereiche durch Tief- oder Nullborde bzw. unterschiedl.Belag

Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 kmh von Klauskirchle bis Wilder Mann

Verzicht auf Ampeln, Inseln, Blumenkübel - stattdessen Zebrastreifen and den wichtigen Punkten.

Kreisverkehr "Leopold" an der Einmündung Kirchstrasse,

Urbanisierung des Adlerplatzes mit mehr Parkplätzen mehr Fläche für Fußgänger /Radfahrer, weniger "Grünzeug"

Einbahnstrassenführung der Wilhelm Schlechter Strasse in Richtung Hauptstrasse,

optische Verbindung zwischen Adlerplatz und Rathausplatz

Verschwenkung der Hauptstrasse im Bereich zwischen Adlerplatz und Allerheiligenstrasse bedingt durch

Verbreiterung der Geh/radwegfläche an den Brennpunkten vor dem Haus Brecht einerseits und der Strecke Stadt-Apotheke bis Schmiderer

zusätzliche Schrägparkplätze im Bereich Adlerplatz und Wilhelm Schlechter Strasse

zusätzliche Kurzzeitparkplätze zwischen Kapellenstrasse und Wilhelm Schlechter Strasse

Insgesamt ca 30 zusätzliche Parkplätze im Kernbereich.

Ziel dieses Konzeptes ist ein möglichst reibungsloses Miteinander aller Verkehrsteilnehmer

in einem unverwechselbaren Stadtbild

mit einem beruhigten, fließenden Verkehr

mit Platz für Radfahrer auf der KFZ Zone oder Fußgängerzone

und erheblich mehr zentralen Parkplätzen ("die Leute fahren halt am liebsten mit dem Auto vor das Geschäft")

Flanier - und Stellraum vor den Geschäften.

Empfehlungen für ein Verkehrskonzept:

ein Leitsystem für den Schwerlastverkehr in die verschiedenen Industriegebiete

ein Leitsystem für den Durchgangsverkehr (Zentrum / Transit)

ein Leitsystem für den Parkplatzsuchenden